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Der ländlich geprägte Raum zwischen den beiden Oberzentren Deggendorf/Plattling und Passau bildet eine geographische, wirtschaftliche, soziale und auch kulturelle Einheit. Gemeinsam ist dem Gebiet allerdings auch ein erheblicher wirtschaftlicher Entwicklungsbedarf. Insbesondere unter dem Gesichtspunkt des förderwürdigen Tourismus haben sich zwei Arbeitsgruppen, die 'Donaugemeinden' und der 'Klosterwinkel' innerhalb der LAG gebildet. Ziel der LAG ist es, die ökonomischen Rahmenbedingungen zu verbessern und dabei die naturnahe Umwelt wie auch die geschichtsträchtige Kulturlandschaft für nachfolgende Generationen in ihrer typischen Eigenart zu bewahren.
Die LAG umfasst 14 Gemeinden, davon 5 aus dem Landkreis Deggendorf und 9 aus dem Landkreis Passau, mit einer Fläche von 674 Quadratkilometer und 73.300 Einwohner (Stand 30.06.2003).
Die Lokale Aktionsgruppe Donau-Vils-Wolfach verfolgt als übergeordnete Entwicklungsstrategie, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Gebiet zu verbessern, die regionalen Disparitäten sowohl im Verhältnis zu benachbarten Oberzentren wie auch zu den Verdichtungsräumen abzubauen und die naturnahe Umwelt wie auch die geschichtsträchtige Kulturlandschaft für nachfolgende Generationen in ihrer typischen Eigenart zu bewahren.
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Dazu sollen ein verstärktes Bewusstsein hinsichtlich der vorhandenen natürlichen Potentiale und der historischen wie kulturellen Werte geweckt, die regionalen Kräfte gebündelt und das Selbstbewusstsein des ländichen Raumes an Donau, Vils und Wolfach gestärkt werden.
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Eine motivierte Bevölkerung soll sich in einem eigendynamischen Prozess engagieren, um durch Initiieren von ökologisch orientierten und damit nachhaltigen Entwicklungen die Lebensqualität im eigenen Umfeld weiter zu verbessern.
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Mit der Optimierung vor allem der 'weichen' Standortfaktoren kann mittel- und langfristig die Wettbewerbsfähigkleit des Gebietes deutlich erhöht werden. Dies gilt insbesondere auch für die reichen natürlichen, historischen und kulturellen Ressourcen, die etwa für Naherholung und Tourismus unmittelbar wirtschaftlich genutzt werden können, die aber einen ebenso wichtigen Beitrag zu einem positiven Standortimage leisten.
Das REK umfasst sieben Handlungsfelder, denen über 30 Einzelmaßnahmen und Projekte zugeordnet sind:
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Entwicklung eines kulturorientierten Landtourismus mit hoher regionaler Identität
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Verbesserung der touristischen Basisinfrastruktur
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Erhalt und Neunutzung historischer, ortsprägender Bausubstanz
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Ökologische Verbesserung und nachhaltige Nutzung Gewässerverbundsystem (Biotopverbundnetz) Donau-Vils-Rott
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Unterstützung von Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltsituation
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Diversifizierung der landwirtschaftlichen Produktion
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Biotechnische Dienstleistungen aus dem ländlichen Raum
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